Alle Artikel in: Rezensionen

Persepolis I und II

“Persepolis“ ist eine Autobiographie: Marjane Satrapi erzählt von ihrem Leben, ihrer Kindheit und ihrem Erwachsenwerden. Und doch ist „Persepolis“ viel mehr als das. Denn Marjane Satrapi stammt aus einem Land, das die meisten von uns nur aus den TV-Nachrichten kennen: dem Iran. Durch ihre – preisgekrönten – Comics will sie mit den Vorurteilen gegenüber ihrem Land aufräumen.

Felsfest Open Air

Normalerweise haben wir bei Comicgate seit jeher das ungeschriebene Gesetz, keine Rezension über Comics von Mitarbeitern zu verfassen.
Da ich aber erstens nichts von der Entstehungsgeschichte mitbekommen habe (Blut, Schweiß und Tränen würden den Rezensentenblick vielleicht trüben… 😉 ) und zweitens noch die Meinung eines völlig Unbeteiligten eingeholt habe, erlaube ich mir, das Gesetz zu brechen.

W.E.S.T.

W.E.S.T. ist die Abkürzung für das „Weird Enforcement Special Team“, bestehend aus vier Veteranen des Wilden Westens. Allesamt sind coole, abgefahrene Typen, die nichts erschüttern kann, sei es die kurz bevorstehende, eigene Hinrichtung oder ein Russisches Roulette. Ihre Methoden sind rau, aber wirksam. Deswegen werden sie zusammengetrommelt und nach New York geholt. Denn ihr Feind ist noch weit gefährlicher und skrupelloser, als sie zunächst ahnen…

Ganz gleich

Einige von uns dürften das gut kennen: man hat vor ein paar Jahren die Schule abgeschlossen und seine ländliche Heimat Richtung Großstadt verlassen, um dort zu studieren. Dazu gehört natürlich auch ausgiebiges Abhängen mit den Kumpels, Herumphilosophieren und gegenseitiges Popkulturwissen-Abfragen.

„Auschwitz“ und „Yossel, 19. April 1943“

Im Mai 2005 erschienen in der Ehapa Comic Collection zeitgleich zwei ungewöhnliche Werke, die beide das Thema Holocaust behandeln; „Auschwitz“ vom Franzosen Pascal Croci und „Yossel, 19. April 1943“ vom Amerikaner Joe Kubert. Auf den ersten Blick haben diese beiden Graphic Novels viel gemeinsam, bei näherer Betrachtung unterscheiden sie sich aber doch deutlich.

Betelgeuze 1-3

Ich muss gestehen, die wenigen frankobelgischen Serien, mit denen ich bis jetzt in Kontakt kam (Blueberry, Rubine, Michel Vaillant), haben mein Interesse nicht gerade gefördert, weitere Comics dieser Art kennen zu lernen.
Zum Glück hat mich die Inhaltsbeschreibung von Betelgeuze doch neugierig gemacht. Denn ansonsten hätte ich eine der besten Comicserien, die ich bis jetzt in diesem Jahr gelesen habe, verpasst.

Jenseits der Zeit

Gute Freunde tun manchmal etwas merkwürdige Dinge: Mutproben, Doktorspielchen, den Nachbarn ärgern… Vielleicht haben auch Georges Abolin und Oliver Pont solche Sachen gemacht. Seit ihrer Kindheit in Südfrankreich hat sich einiges verändert, doch die gemeinsame Leidenschaft für Comics ist geblieben. Im vergangenen Jahr erschien im Verlag Dargaud die jüngste Produktion der beiden, der Comic-Roman Jenseits der Zeit, in Deutschland seit kurzem bei Carlsen erhältlich. Darin geht es – Wen wundert’s? – um Freundschaft. 

Rocco Vargas: Das Geheimnis der Monster

Die langjährige Albenreihe „Rocco Vargas“ des spanischen Künstlers Daniel Torres ist ein herrliches Beispiel, wie man einen zeitlosen Comic erschaffen kann. Die einzelnen Geschichten wirken immer wieder aufs Neue befremdlich und irgendwie unnahbar. Gerade deshalb fesseln sie einen.

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Von Comics aus Österreich bekommen wir in Deutschland nicht viel mit. Trotzdem gibt es und gab es auch schon vor ein paar Jahren einige namhafte Künstler, die aus Österreich stammen, ebenso florieren ehrgeizige Projekte, vor allem an den Knotenpunkten der größeren Städte Wien, Graz und jetzt eben auch Linz.