Monate: Februar 2007

200g Hack

teaser_200ghack.jpgMit der Anthologie 200g Hack erscheint beim Verlag Schwarzer Turm der zweite Band der Reihe Turm Manga Spezial. Während es im ersten Band Es war (k)einmal im weitesten Sinne um Märchen ging, dreht sich die neue Ausgabe um das Thema „Horror“. In elf Kurzgeschichten und einigen Illustrationen wollen uns junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Umfeld des Vereins Animexx das Gruseln lehren.

Frauke und Thomas unterhalten sich über 200g Hack.

Angela

teaser_angela1.jpgDie Franzosen und Belgier lieben Western, was man am Ausstoß von Comics dieses Genres leicht ersehen kann. Und diese Liebe führt nicht nur zu einer steigenden Unzahl an Westerncomics, sondern auch zu immer ausgefalleneren Variationen und Spielarten derselben und zu einigen wirklich großartigen Highlights und Kunstwerken. Einer dieser Höhepunkte heißt Angela und liegt seit Ende letzten Jahres bei Bunte Dimensionen auf Deutsch vor.

Interview mit Jeff Smith (OmU)

 Im letzten Herbst war Jeff Smith auf einer kleinen Welttournee, um die Farbausgaben seiner Serie Bone zu promoten, die zu den erfolgreichsten Independent-Comics aller Zeiten zählt. Wir trafen ihn auf der ersten Station dieser Tour, auf der Frankfurter Buchmesse. Dort sprachen wir mit ihm unter anderem über seine Welttournee, über Bone und seine künftigen Comic-Projekte und über den Unterschied zwischen digitalen und gedruckten Comics.

Wir bieten Euch das Interview im Original auf Englisch und übersetzt auf Deutsch an.

Cañari 1 – Die goldenen Tränen

teaser_canari1.jpgMit einer Vielzahl von franko-belgischen Titeln hat der Splitter-Verlag seinen rechten Platz unter den deutschen Comicverlagen wiedergefunden. Teil dieser neuen Reihe ist Cañari 1 – Die goldenen Tränen. Die Geschichte, erzählt von Autor Crisse und gezeichnet von Carlos Meglia, führt den Leser zurück in ein Mexiko bevölkert von Azteken, Panthern und Mythengestalten.

Okko 1: Das Buch des Wassers

 Okko könnte der Titel eines der unzähligen Mangas sein, die nicht nur hierzulande, sondern auch bei unseren comicversessenen frankobelgischen Nachbarn einen hohen Grad an Beliebtheit besitzen. Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als ob die frankobelgischen Zeichner und Autoren stets ihr eigenes Ding machten, sich in den engen Grenzen ihrer ureigenen Schule verkrümelten und borniert ihre Verliebtheit in schöne Bilder pflegten. Doch entspricht das nicht der Wirklichkeit. So viel von der Comicszene auch geklagt werden mag über steigende Marktanteile fernöstlicher Comics, so zeigen viele der Künstler keinerlei Berührungsängste, im Gegenteil. Einflüsse des amerikanischen Underground wie auch der Superhelden-Comics wurden schon sehr früh und begierig aufgenommen und umgesetzt. Genauso ist es mit Stilelementen des Mangas. Bereits vor gut zehn Jahren gab es die ersten französischen Mangas auf dem Markt, und selbst anspruchsvolle, von der Kritik gefeierte Zeichner wie Baru (Autoroute du soleil) scheuen sich nicht, ihre Meisterwerke als Mangas zu bezeichnen.

Sandman: Ewige Nächte

teaser_sandman_naechte.jpgNeil Gaiman ist wieder da. Genauer gesagt: Der Sandman ist es, alias Morpheus, Lord Dream oder der Herr der Träume. So genau trennen kann man das nicht. Obwohl der Sandman seinen Ursprung im Superhelden-Kosmos des Golden Age hat und obwohl Gaiman noch diverse andere Veröffentlichungen vorweisen kann, sind er und seine Figur nahezu untrennbar miteinander verbunden. Verwunderlich ist das nicht. Die Sandman-Serie sticht aus Gaimans Gesamtwerk allein wegen ihres bloßen Umfangs heraus. Hinzu kommt, dass Gaiman mit seiner eigenwilligen Neuinterpretation des Sandman mal eben einen Meilenstein der Comic-Literatur hingeworfen hat. Comics wie Die Bücher der Magie und Fables profitieren noch heute davon.