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Der Witz der Relationen in XKCD

Besprechung einer wissenschaftlichen Arbeit zu XKCD: Der Witz der RelationenDer amerikanische Webcomic XKCD ist einer der erfolgreichsten Webcomics weltweit. Seine Stärken liegen vor allem in einer geschickten und äußerst ansprechenden Netzpräsentation, mit dezent, aber effektiv eingesetzten Spielereien und vor allem seiner Gabe, absurde Schaubilder und Diagramme zu gestalten, die jeden nur erdenklichen Sachverhalt witzig oder originell darstellen können. Zu dieser Reihe existiert nun auch ein wissenschaftlicher Aufsatz, der XKCD mit der Wissenschaft der Diagrammatik und der Humortheorie verknüpft.

Links der Woche: Mit Frauencomics, Comicfrauen und einem singenden Alan Moore

Unsere Links der Woche, Ausgabe 36/2012:   Brüste statt Kulleraugen Berliner Zeitung/Frankfurter Rundschau, Katja Lüthge Der Carlsen Verlag wendet sich mit seiner „Special Edition for Ladies“ an ein weibliches Lesepublikum. Die ersten drei Graphic Novels unter diesem Logo sind gerade erschienen. Der Beitrag von Katja Lüthge wirft einen kritischen Blick auf die Bücher und macht den weiblichen Körper als gemeinsames Thema der drei Bände aus. Mit den Waffen der Frau Der Tagesspiegel, Lars von Törne Die Carlsen-Reihe wird auch in dem Text von Lars von Törne erwähnt, der sich zum 70. Geburtstag von Wonder Woman mit weiblichen Comic-Heldinnen befasst. Darin schlägt er den Bogen von aktuellen DC-Comics über das Indie-Projekt Womanthology bis zum aktuellen Comic der Zeichnerin Aisha Franz. Nichtlustig Trickfilmserie nichtlustig.tv, Joscha Sauer Joscha Sauer werkelt schon seit längerer Zeit an einer Umsetzung seiner Nichtlustig-Cartoons als Zeichentrickfilm. 10 Minuten sind schon fertig produziert, aber damit mehr, am besten eine ganze Serie, daraus werden kann, fehlen 100.000 Euro. Diese sammelt Sauer nun nach dem Crowdfunding-Prinzip im Internet. Die Besonderheit: Er nutzt dabei keinen der etablierten …

Showman Killer 2 – Das goldene Kind

Der erste Band dieser neuen Serie von Meister Jodorowsky konnte nicht so ganz überzeugen. Immerhin bot er Kurzweil, aber eine Story war im Grunde noch nicht vorhanden und es gab „nur“ Action zuhauf. Im Gegensatz zum Einstiegsband entwickelt sich nun aber eine Geschichte. Dementsprechend gibt es andere Elemente als Action und Gemetzel, wobei auf diese Zutaten nicht verzichtet wird.

She !s me – Act 3

After almost four years, the English version of Jots webcomic She !s me!finally continues! 06.09.2012: First chapter of the third act is online. 20.09.2012: Second and third chapter of the third act are online. 08.11.2012: Fourth chapter of the third act is online. Best start from the overview.   Updates every Thursday.  

Die Odyssee

Vor gut 30 Jahren begann die Arbeit an dieser Comicadaption von Homers Odyssee. Nun liegt das Werk endlich in einem deutschen Album vor. Die beiden Spanier Pèrez Navarro und Martìn Sauri halten sich eng an die Vorlage, aber verdichten die Handlung natürlich sehr stark, beziehungsweise reduzieren sie auf die wesentlichen Eckpunkte.

Interview mit Johanna Baumann alias „Schlogger“

Johanna Baumann ist Illustratorin, Animatorin und Comiczeichnerin. Als Bachelorarbeit im Studiengang Medien und Informationswesen an der FH Offenburg zeichnete sie den Comic danach, in dem zehn Personen von der „Zeit nach einer Trennung“ erzählen. Nachdem sie einige dieser Episoden auch beim Portal myComics veröffentlicht hatte, bot ihr der Panini Verlag an, danach als Buch zu veröffentlichen. Seit September ist es nun im Handel. Für Comicgate hat sich Stefan Svik per E-Mail mit Schlogger unterhalten.

Links der Woche: Mit Comics, Crumb und Carninchen

Unsere Links der Woche, Ausgabe 35/2012:   Lass dich überraschen tagesspiegel.de, Reinhard Kleist Schöne Idee: Der Tagesspiegel lässt einen „Wie macht man Comics?“-Ratgeber von jemandem besprechen, der’s wissen muss: Comiczeichner Reinhard Kleist. Der bekennt eingangs, von solchen Ratgebern wenig zu halten, von Frank „Spong“ Pleins Buch Der Comic im Kopf zeigt er sich dann jedoch sehr angetan. Delhi Sketchbook barbarayelin.tumblr.com, Barbara Yelin Barbara Yelin (Gift) verbringt auf Einladung des Goethe-Instituts drei Wochen in der indischen Metropole Delhi. Ihr gezeichnetes Tagebuch, das dort täglich entsteht, zeigt sie auf einem eigenen Tumblr-Blog. 24 stunden comic myComics Schon letzte Woche hatten wir ein paar der Comics verlinkt, die beim „24 Hour Comic Day“ Ende Oktober entstanden sind. Bei der Digitalcomic-Plattform myComics sind noch viel mehr zu sehen, u.a. Werke von Johannes „Beetlebum“ Kretzschmar, Till Felix, Schlogger, Adrian vom Baur und Martin Rathscheck. Best Books 2012 Publishers Weekly Es geht wieder los, die Jahresbestenlisten kommen! Das Verlagsbranchenblatt Publishers Weekly macht den Anfang. Neben der Liste der fünf besten Comics des Jahres und zwei Comics, die bei „Children’s Fiction“ gelistet …

Essex County 3 – Die Krankenschwester

Während sich der Kanadier Jeff Lemire zur Zeit einen Namen als Architekt des neuen DC-Universums macht und nicht nur einige Storylines für verschiedene Superhelden (wie etwa Superboy) verfasst, sondern auch mit Sweet Tooth für Vertigo eine schöne Verbindung zwischen Mainstream und Independent schuf, erscheint nun auch der dritte und abschließende Band seiner Trilogie mit Geschichten aus Essex County. Diese Trilogie ebnete dem jungen Autor und Zeichner den Weg und brachte ihm auch mehrere Preise ein. Und das völlig zu Recht, schließlich ist die Serie ein Beispiel dafür, wie sehr Comics es vermögen, durch die Bilder dem Text zusätzlichen Inhalt zu geben und auch schon ohne jeden Dialog Charakterisierungen zu liefern.

Das Gemetzel

Wäre dieser Comic ein Werk von David B., man würde sich über den martialischen Titel nicht wundern. Anders als sein französischer Kollege ist der bei Das Gemetzel federführende Bastien Vivès (Der Geschmack von Chlor, Polina) jedoch bislang nicht mit einer Vorliebe für Schlachten- oder Kriegsszenen aufgefallen.

Die besten Geschichten von Floyd Gottfredson

Der Micky-Maus-Zeichner Floyd Gottfredson ist einer der einflussreichsten amerikanischen Disney-Comiczeichner. Von 1929 bis 1976 zeichnete er die Mickey Mouse-Daily Strips, die in zahlreichen amerikanischen Zeitungen abgedruckt wurden. Bis in die 50er Jahre hinein waren das oft Abenteuergeschichten von epischem Ausmaß, später wurde die Veröffentlichung auf abgeschlossene Gagstrips umgestellt.