Alle Artikel mit dem Schlagwort: Action

Cross Fire 1 – Operation Judas

Wenn man sich so das Cover ansieht, fühlt man sich nicht sonderlich angesprochen. Was soll das denn sein? Ja, es verspricht eine typische Actionstory zu werden, wenn wir hier zwei Personen sehen, die jeweils eine Waffe in den Händen halten. Aber das ist dermaßen mittelmäßig, dass man nicht sagen kann, wohin die Richtung geht. Das Cover gibt keine Orientierung ist somit eher misslungen. Was man von der eigentlichen Serie nicht sagen kann.

Danger Girl: Trinity

Wenn hübsche Frauen in sexy Outfits herumballern, dann liest man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Danger Girl-Comic. Nach dem durchaus passablen Vorgänger Revolver legt dani books gleich die brandneue Miniserie Trinity vor.

Die große Odaliske

Die beiden attraktiven jungen Damen Carole und Alex sind Spezialistinnen für Kunstraub. Mit Einbruchsausrüstung und Feuerwaffen erleichtern sie Museen klammheimlich um wertvolle Originale. Für ihren jüngsten Auftrag, den Diebstahl des Gemäldes „Die grosse Odaliske” von Ingres, müssen sie gar den berühmten Louvre in Angriff nehmen.

Enemigo

Mit dem Namen Jiro Taniguchi verbindet der deutschsprachige Leser in erster Linie ruhige, nachdenkliche Comicgeschichten. So dürfte der aktuell erschienene Band Enemigo, ein Frühwerk des Japaners, für die meisten ein Schock sein.

Der Krieg der Orks 1 – Die Kunst des Krieges

Eine neue Serie mit Orks in der Rolle der Helden? Das verwundert einen natürlich ein bisschen, schließlich sind die garstigen Gesellen die hauptsächlichen Schurken im Fantasygenre. Vor allem nach ihrer Erfindung durch J.R.R. Tolkien für Der Hobbit und Der Herr der Ringe kennt man sie nur als Bedrohung und als Schlachtfutter. Geht es jetzt um eine Ehrenrettung der kriegerischen Menschen-, Hobbit- und Zwergenfresser? Das haben zuvor schon Romanautoren wie Stan Nicholls versucht, aber das Image der Orks ist nach wie vor schlecht. So verzichtet Autor Olivier Peru darauf, dem Volk einen neuen Charakter zuzuschreiben.

Danger Girl: Revolver

Ende der 90er Jahre, damals noch unter dem Wildstorm-Imprint Cliffhanger, startete die erste Miniserie, erdacht von Andy Hartnell, gezeichnet von Superstar J. Scott Campbell. Diese Reihe erschien bei uns im Dino Verlag, weitere Einzelbände sowie ein Crossover mit Batman folgten bei Dino bzw. Panini. dani books steigt mit der aktuellen IDW-Miniserie Revolver ein, deren vier Einzelhefte hier gebündelt als Paperback vorliegen.

Hades-Syndrom 6 – Endspiel

Die Miniserie Hades-Syndrom von Michael Feldmann ist wahrer Underground. Das merkt man allein schon an dem Mut, Erotik und Gewalt expliziter zu zeigen, als das man es bei einem Mainstreamverlag tun dürfte. Und es ist immer wieder schön, wenn auch in Deutschland eine Undergroundserie hergestellt wird und nicht nur welche aus anderen Ländern übernommen werden. Mit dem sechsten Heft „Endspiel“ liegt nun der Abschluss der Reihe vor.

Frankenstein, Agent of S.H.A.D.E. Vol.1 (US)

Können wir mal fromm, fröhlich oder zumindest frei über Frankenstein reden? Der Mann war ja Schweizer Wissenschaftler und hat extrem wenig mit seinem Geschöpf gemein, das Jeff Lemire konstant als Frankenstein oder Frank titulieren lässt. Was aber nicht mein größtes Problem mit dieser Monsterkloppextravaganza ist, zu der ich ja – in frankenstein’scher Arroganz – schon nach Heft 1 der Monsterparty (ei-ei-ei-ei) den Monster-Boogie getanzt und Jeff Lemire in mooreellismorrison’sche Gefilde erhoben habe.

Driver for the Dead

Horror hat seit einigen Jahren auch im Comic wieder Hochkonjunktur und das, obwohl das graphische Festhalten des Grauens oft den Schrecken nimmt. Im Film sorgen Schocks und Ekel für gruselige Stimmung, in der Literatur die Phantasie, welche durch die Wörter angeregt wird. In Comics ist die Phantasie des Lesers weniger gefragt, da die Bilder vorgegeben sind. Schock und Ekel können vorkommen, aber durch die starren Bilder kann sich der Leser Zeit nehmen, diese länger zu betrachten und so die Wirkung entschärfen. Und wenn die Bilder so sehr gelungen sind wie in Driver for the Dead, macht man das besonders gerne.