Mundkopf
Nachdem ich Katrin Baumgärtners Mundkopf zum ersten Mal gelesen hatte, fühlte ich mich nicht in der Lage, sofort eine Rezension zu schreiben. Der ganze Comic ließ mich mit einem extrem starken „What the fuck?“-Gefühl zurück, das dafür sorgte, dass ich beschloss den Comic nicht zu rezensieren, ehe ich ihn nicht ein zweites Mal gelesen hatte.
Nun also.

Der Eidalon-Verlag hat vor kurzem sein Programm aufgesplittet – Manga für das jüngere Publikum erscheinen weiterhin dort, während die „anspruchsvolleren“ Comics wie Queen & Country oder Courtney Crumrin nun durch das Unterlabel Modern Tales verlegt werden. Und obwohl Love as a Foreign Language vom Zeichenstil asiatisch angehaucht ist, hat es durchaus seine Berechtigung, dass er bei den modernen Geschichten erscheint – man darf sich nämlich nicht von dem kitschigen Titel der Serie täuschen lassen.
Neil Gaiman ist ein hervorragender Geschichtenerzähler. Mit »1602 – Die neue Welt« tritt Greg Pak nun in seine Fußstapfen. Die neue farbenfrohe Miniserie von Marvel verpufft jedoch. Was da Siedler, Superhelden und Dinos im frühneuzeitlichen Roanoke so treiben, lässt den Leser kalt.
… und andere Geschichten.“
Der vorletzte Band der Sin-City-Reihe ist vor kurzem erschienen. Diesmal mit elf Kurzgeschichten, unter anderem der Balkonszene aus dem ersten Film, und einem Wiedersehen so mancher alter Bekannter wie Marv (!) oder Dwight.
Das Team von INKplosion präsentiert elf kurze Comics zum Thema Fußball, jeweils sechs Seiten lang, und in jeder Geschichte soll mindestens eins der folgenden Stichworte vorkommen: Regen, ein verrückter Professor, die Kantsche Maxime (a.k.a. Kategorischer Imperativ).
Hellboy gehört zu den Comic-Serien, die sich in der Comicgate-Redaktion sehr großer Beliebtheit erfreuen. So ist es kein Wunder, dass der neue Band Seltsame Orte gleich von zwei Redaktionsmitgliedern besprochen wird: von Benjamin Vogt und von unserem Neuzugang Bastian Richelshagen.
Gestern traf im WM-Halbfinale die deutsche Mannschaft mal wieder auf Italien. Ein Fußball-Klassiker, diese Begegnung. Vor allem, wenn man Menschen fragt, die schon die WM 1970 in Mexiko bewusst miterlebten. Das damalige Halbfinale, bei dem die Italiener in der Verlängerung gewannen, gehört für viele zu den besten WM-Partien der Geschichte. Und wer es gesehen hat, wird sich noch erinnern, wo das war und wie er es erlebt hat.
Quasi im Eigenverlag legt Frank „Spong“ Plein hier den Auftakt zu einem kleinen Epos vor, in dem die Hauptfigur Steffen eher mit dem Leben – und vor allem der Liebe – hadert, als es frohgemut zu durchwandern. Damit hat Spong einerseits das Rad nicht neu erfunden, aber der Comic kommt andererseits so frisch und authentisch, so komisch und doch tragisch rüber, dass er was ganz Besonders ist.
Lange haben wir auf diesen Comic warten müssen, schließlich wurde schon vor über einem Jahr im