Orang 5
Eine für mich überraschend positiv gelungene Anthologie präsentiert sich uns in der mit einem ansprechend bilderbuchartigen Cover von Nele Kehrwieder bedachten frisch erschienenen Ausgabe des Hamburger Comicmagazins „Orang“.
In dieser Rubrik finden sich alle Arten von Comic-Besprechungen, von den Kurzrezensionen im „Kri-Ticker“ bis hin zu ausführlicheren Einzelvorstellungen bestimmter Titel.
Eine für mich überraschend positiv gelungene Anthologie präsentiert sich uns in der mit einem ansprechend bilderbuchartigen Cover von Nele Kehrwieder bedachten frisch erschienenen Ausgabe des Hamburger Comicmagazins „Orang“.
Das urbane Teenager-Leben, von dem Arthur Dela Cruz in „Kissing Chaos“ erzählt, hat rein gar nichts mit Daily-Soap-Klischees oder Zoten-Comedy à la „American Pie“ zu tun. Natürlich spielen auch hier die Liebe und ihre Probleme eine große Rolle, aber das Umfeld ist härter, dreckiger, realistischer.
Komplett heißt dieser Sammelband von Webcomics „Piled Higher And Deeper, Chapter 2: Life is tough and then you graduate“ – und ist mit das Witzigste, das ich je gelesen habe.
Ein Comic, zwei Besprechungen. Sowohl Ben als auch Thomas haben sich die „Hurengeschichten“ angesehen. Und beide waren überrascht.
Vielleicht bin ich ja einfach zu blöd dafür. Mir wurde „Marshal Law“ als eine bissige Abrechnung mit dem Superheldengenre angekündigt, als geistreiche Dekonstruktion, die mindestens so gut funktioniert wie „The Dark Knight Returns“ oder „Watchmen“, die aber oft übergangen wird. Das habe ich hier nun wirklich nicht entdecken können.
Ein kleines, eigenproduziertes Heft. Ein menschenumschlungener schwarzer Kreis ziert das Cover auf beigem Grund, ein kryptisch erscheinender Titel bildet mittig den Kontrast. Ein verzücktes „schau mal an, gar nicht uninteressant“ in meinen Gedanken lässt mich die erste Seite gespannt aufschlagen. Ähnliches sollte ich mir schließlich auch am Ende über das gerade Gelesene denken.
Alles was ich bisher über den Erpel Howard wusste, war, dass er der Star eines eher öden Films war, und dass ich die „Howard the Duck“-Anspielungen in „Lobo the Duck“ (Amalgam) allesamt nicht verstanden habe. Insofern bietet das „Essential“-Paperback eine ideale Gelegenheit, Bildungslücken zu schließen.