Struwwelpeter – Das große Buch der Störenfriede & Struwwelpeter – Die Rückkehr
Vor 200 Jahren wurde Heinrich Hoffmann geboren, der Frankfurter Arzt, Psychiater, Schriftsteller und Zeichner, dessen berühmtestes Werk Der Struwwelpeter ist. 1845 erstmals erschienen, wurde das Kinderbuch ein weltbekannter Bestseller, der aus heutiger Sicht vor allem durch seine brachiale Pädagogik beeindruckt. Der Struwwelpeter ist ein Reigen unartiger Kinder, die alle als schlechte Beispiele präsentiert werden. Die Kinder sollten sehen, mit welch schlimmen Konsequenzen zu rechnen ist, wenn man nicht brav und folgsam ist und beispielsweise ständig herumzappelt, am Daumen lutscht oder seine Suppe nicht aufisst.

Seine erste Lenore-Geschichte zeichnete Roman Dirge bereits im Jahr 1992, der vorliegende Sammelband erschien 1999 in den USA. Weitere zehn Jahre später liegen die Comics vom „süßen kleinen toten Mädchen“ auch auf Deutsch vor. Dies besorgt der kleine Verlag UBooks, der unkonventionelle Literatur verlegt, u.a. auch Vampir-Romane, Gothic-Bildbände und die norwegische Comicserie Nemi.
Wer die Updates auf Comicgate mit einem Newsreader verfolgt, hatte es bisher nicht leicht. Unterschiedliche RSS-Feeds für unterschiedliche Bereiche der Website, dazu immer wieder Links, die nicht funktionierten. Wir haben unseren Feed nun endlich überarbeitet, so dass mit dem neuen
Dass man in alten Märchen und Sagen, zum Beispiel in den von den Gebrüdern Grimm überlieferten, jede Menge sexuelle Untertöne entdecken kann, ist keine ganz neue Erkenntnis. Ob diese nun bewusst oder unbewusst dort hineingelangten, man kann sie zweifellos finden. Wer heute die Grimm'schen Texte liest, braucht nicht besonders viel Fantasie, um sie als Sex-and-Crime-Geschichten zu interpretieren. Diesen Ansatz verfolgt Mart Klein in seiner Comic-Version von Rotkäppchen konsequent. Das Ergebnis ist eine mehr oder weniger pornographische Exploitation-Story.
Mit dem englischen Wort „Changeling“ bezeichnet die europäische Mythologie ein sogenanntes Wechselbalg, ein Baby also, das den Eltern ohne deren Wissen untergeschoben wird, während Elfen oder Geister das eigentliche Kind rauben. Ein solcher Changeling ist auch der kleine Peter Jobson, auch Scrubby genannt, von dem Pierre Dubois und Xavier Fourquemin in ihrem Comic erzählen.
Eine freudige Nachricht! Am Samstag wurde auf dem Münchner Comicfestival zum 16. Mal der
Von Donnerstag, dem 11. Juni bis Sonntag, dem 14. Juni, findet wieder das alle zwei Jahre veranstaltete Comicfestival in München statt, direkt im Herzen der Stadt: im alten Rathaus am Marienplatz (und ein paar anderen Locations in der Nähe). Seit dem vorletzten Festival 2005 ist eine Verlagsmesse das Herzstück der Veranstaltung, wo zahlreiche größere, kleinere und winzige Verlage ihre neuesten Comics vorstellen und ihre Zeichner signieren lassen. Dazu gibt’s Ausstellungen, Vorträge undsoweiter. Comicgate ist mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten und bringt druckfrisch das neue
Die ersten beiden Alben der französichen Serie Violetta erschienen 2003 beim Carlsen Verlag, danach war erstmal Schluss, obwohl im Original inzwischen fünf Bände vorliegen. Ein Fall für den Finix Comic Club, der genau zu diesem Zweck gegründet wurde: Comicreihen, die in Deutschland nicht fortgeführt wurden, abzuschließen. Neben einigen ernsthafteren und „erwachseneren“ Stoffen, die Finix veröffentlicht, ist Violetta im Funny-Stil gehalten und richtet sich (auch) an jüngere Leser.