Links der Woche: Mit 10 Jahre Zuckerfisch, alten „Helden“ und Charlie Sheen
Unsere Links der Woche, Ausgabe 10/2011: Wie jetz…10 Jahre?!?Zuckerfisch News, Naomi FearnSeit genau 10 Jahren veröffentlicht die Stuttgarter Zeitung jede Woche einen Zuckerfisch-Strip von Naomi Fearn. Aus diesem Anlass blickt sie zurück, zeigt nochmal ihre allerersten Strips und präsentiert eine Reihe von Jubiläums-Coverversionen, die sie von anderen Künstlern (den Anfang macht Lapinot) zum Zehnjährigen geschenkt bekommen hat. Wir gratulieren ganz herzlich! Von Sigurd, Superman und Graphic Novelsswr.de, Henning HoossComics sind längst nicht mehr nur was für Kinder, es gibt inzwischen auch ernsthafte und anspruchsvolle Stoffe, undsoweiter. Alles nichts neues – eben ein typischer Mainstream-Medien-Artikel für ein allgemeines Publikum. Müssten wir hier nicht verlinken, wenn SWR-Redakteur Henning Hoos sich bei der Recherche nicht an unsere very own Frauke gewandt hätte. Die traf sich mit ihm auf einer Mannheimer Comic-Börse, auf der er dann auch die unterschiedlichen Gruppen des Comicpublikums kennenlernt, vom nostalgischen Sammler bis zum neugierigen Leser. Welcome to the New Comics JournalThe Comics Journal, Tim HodlerGroßer Neustart beim Comics Journal: Das renommierte amerikanische Fachmagazin hat sich vor einem guten Jahr entschlossen, nur noch einmal pro …

Zum Start der deutschen Ausgabe von Chew sprachen wir nicht nur mit John Layman, dem Autor und Erfinder der Serie, sondern auch mit Rob Guillory, dem Zeichner. Im Gespräch, das Thomas Kögel per Instant Messenger führte, erzählt Rob, wie er zu dem Job kam, wie eine Chew-Ausgabe entsteht und warum er „creator owned“-Comics so viel besser findet als die Mainstream-Superheldenware der Großverlage.
Die Independent-Serie Chew ist seit ihrem Start im Jahr 2009 ein echter Überraschungshit in den USA. Es geht um den Polizisten Tony Chu, der bei jedem Essen zahlreiche Informationen über die Herkunft dessen bekommt, was er gerade im Mund hat. Er arbeitet als Ermittler für die „Food and Drug Administration“, der wichtigsten Behörde in einem Land, in dem Verkauf und Konsum von Hühnchenfleisch nach einer großen Vogelgrippe-Epidemie streng verboten ist. Bei Cross Cult erscheint die Reihe mit dem gelungenen Mix aus Krimihandlung und schrägem Humor nun auch auf Deutsch (mit dem Untertitel Bulle mit Biss!). Aus diesem Anlass unterhielt sich Thomas Kögel per Instant Messenger sowohl mit Autor John Layman als auch mit Zeichner Rob Guillory. Den Auftakt macht das Gespräch mit John Layman.
Einer der langlebigsten und erfolgreichsten frankobelgischen Comics ist ohne Zweifel Spirou und Fantasio, deren erste Episoden im Jahr 1938 erschienen. Neben der „offiziellen“ Serie veröffentlicht der Verlag Dupuis seit einigen Jahren Sonderbände in der Reihe Le Spirou de … Hier können, abseits des Serienkanons, „besondere“ Geschichten erzählt werden, die thematisch vom Spirou-Standard abweichen oder die individuelle Handschrift eines Autors bzw. Zeichners besonders betonen. Das Paradebeispiel für diesen Sonderweg ist sicher Émile Bravos „Porträt des Helden als junger Tor“.
Deadpool, ein Mutant mit ähnlichen Selbstheilungskräften wie Wolverine, tauchte erstmals 1991 im Marvel-Universum auf und turnt seitdem regelmäßig durch diverse Serien, sowohl als Gaststar als auch in eigenen Titeln. Vor allem in den letzten beiden Jahren warf Marvel eine kaum noch überschaubare Zahl von fortlaufenden Serien, Mini- und Nebenserien rund um den „merc with a mouth“, den „Söldner mit der großen Klappe“ auf den Markt. Aus der großen Menge des verfügbaren Materials hat Panini zunächst ein paar Paperback-Sammelbände auf Deutsch veröffentlicht, nun startet man zusätzlich noch eine Heftserie, die alle zwei Monate erscheinen soll.
Suburbia – die Hölle der Vorstadt, der vermeintlich so idyllischen Wohn- und Schlafsiedlungen, in denen sich ein Häuschen mit Garten ans nächste reiht und das nahe Einkaufszentrum das einzige ist, was ein bisschen Abwechslung im faden Alltag verspricht. Oder die Bowlingbahn. Und weil das meistens nicht reicht, hilft man mit Drogen, Alkohol und freudlosem Sex nach. In Der König der Fliegen berichten sechs verschiedene Protagonisten in zehn kurzen Episoden aus ihrem trostlosen Alltag in dieser Welt.