Alle Artikel mit dem Schlagwort: Serienmord

Green River Killer

Es gibt in populären Medien nun wahrlich Stoff genug über Serienmörder. Seien es nun erfundene oder die Aufbereitung von wahren Fällen und Schilderungen der Psyche der Täter. Wobei es im letzteren Fall schon fast gleichgültig ist, ob sie nun fiktiv sind oder nicht. Aber ist das wirklich so? Erfundene Figuren dienen meist dazu, die Intention und die Meinung des Schöpfers zu verdeutlichen. So kann er seine Hypothesen, warum jemand zum Mörder wird, in eine erfundene Handlung verpacken und sie damit bestätigen. An realen Mördern hingegen kann man sich meist die Zähne ausbeißen, da man seine Thesen und Theorien an Fakten beweisen muss. Was nicht immer geschieht oder manchmal an den harten Tatsachen scheitert.

Gift

 Serienmörder und ihre Taten üben eine eigenartige Faszination auf uns aus. Verbrechen, die Jahrzehnte, manchmal gar Jahrhunderte zurückliegen, werden nicht vergessen und zu den Akten gelegt, sondern immer wieder thematisiert – und durch die Verarbeitung in Kino, Fernsehen oder Kriminalroman auch zu einem Stück Popkultur. Dass sich historische Serienmorde auch als Thema für Comics eignen, will der Autor Peer Meter beweisen, indem er gleich drei solche Stoffe zur Graphic Novels verarbeitet. Der erste davon erschien kürzlich bei Reprodukt: In Gift geht es um eine Frau namens Gesche Gottfried, die in den 1920er Jahren in Bremen insgesamt 15 Menschen vergiftet hatte und 1831 hingerichtet wurde.