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MTG Folge 10: Previews 12/2004
DARK HORSE:
Dark Horse zelebriert schon in der kurzen Ankündigung zu Manga Darkchylde #1 die Künste von Autor und Zeichner Randy Queen, der sich nach langer Abstinenz wieder seiner Kreation widmet. Was bereits am Titel deutlich wird, ist eine Veränderung sowohl des Stils als auch des angesprochenen Publikums. Es ist interessant, dass gerade bei Dark Horse die Veränderung zum Manga gleichbedeutend mit der Senkung der Alterstufe steht.
Es gibt keinen Weg an Seven Soldiers #0 vorbei! Schließlich ist der Titel (eine Reihe von sieben verschiedenden Miniserien) auf dem Cover des Previews zu sehen und wird von Grant Morrison geschrieben. Die Gastzeichner der einzelnen Miniserien, angefangen mit J.H. Williams (“Promethea“), vollenden das Gesamtbild. Wenn man dann aber die ganze Seite Vorbesprechung im Previews liest, merkt man schnell, dass es sich um ein selbstinszeniertes Crossover handelt. Der Versuch, alte Charaktere wie Zatanna wiederzubeleben, ist auch nicht der neueste. Ich kann mir gut vorstellen, dass DC aus den Miniserien später laufende Serien macht. Manchmal sieht es wirklich so aus, als könnte man einen populären Comic wie einen Kuchen backen, nach Rezept… Comics sollen Spaß machen. Meiner ganz persönlichen Meinung schließt sich hoffentlich auch Phil Hester an. Wenn man die kurze Beschreibung von The Atheist liest, kann man nur schmunzeln. Falls Hester nicht dieser Meinung ist, kann es sich um einen ziemlichen lahmen Comic handeln.
Wenn es um Freaks und deren Darstellung geht, dann fällt als erstes der Name Bernie Wrightson. Seine verrückte Phantasie, die sich wohl am besten in „Swamp Thing“ widerspiegelt, nimmt es gleich mit einer ganzen Freak Show auf. Bruce Jones (“Hulk“) hat auch das nötige Talent, um eine wundervolle Parabel über das Perverse im Menschen zu schreiben. Warum Image seine Graphic Novels jetzt „Graphic novella“ nennt, bleibt für alle Zeiten im Dunkeln verborgen. Hunter-Killer #1: Autor Mark Waid, Zeichnungen Marc Silvestri und verschiedene Variant Covers von Trevor Hairsine und J.Scott Campbell. Da soll noch einer sagen, ich vernachlässige Top Cow.
Und wieder eine junge Heldentruppe mehr. Diesmal heißen sie die Young Avengers und sind entstanden durch die Ereignisse der „Avengers Disassembled“-Storyline. Das interessante an dem Comic ist der Autor: TV-Schreiberling Allan Heinberg (“Sex and the City“, „Party of Five“) könnte der ganzen Idee vielleicht noch was abgewinnen.
Leider bin ich nicht in der Lage, die linguistischen Parallelen zwischen „Superhero“ und „Superior“ zu sehen oder zu hören, dennoch scheint es ein recht viel versprechendes Projekt zu sein. In der Anthologie Project: Superior SC (Adhouse Books) interessieren sich alle für Superhelden (wie im echten Leben). Ich habe jetzt aber wirklich keine Lust, alle Namen abzutippen. Lest lieber selber nach.
Oni Press hat sich mittlerweile einen Namen daraus gemacht, sensible Geschichten zu erzählen. Zwischen Zeichnern wie Bryan Lee O’ Malley (“Lost at Sea“) und Scott Morse (“Barefoot Serpent“) hat auch Andi Watson sein Zuhause gefunden. Mit Little Star #1 erzählt er die Geschichte eines allein erziehenden Vaters, der seinen Aufgaben nur gerade so gewachsen zu sein scheint. Auch wenn es manchmal einfacher sein mag, sich nur die Bilder anzusehen, sollten wir den großen Bruder, das Buch, nicht vergessen. Diesen Monat sind es vor allem diese beiden: McSweeney’s Quarterly Concern Issue 13 HC (McSweeney’s) beschäftigt sich mit Comics allein. Gastherausgeber Chris Ware hat ein schönes Paket für uns zusammengeschnürt, das sowohl Comics als auch Aufsätze zum Thema beinhaltet.
Das zweite Buch nennt sich New Smithsonian Book of Comic Book Stories HC: From Crumb to Clowes (bei Amazon bestellen). Ein verdammt langer Titel, dennoch bietet er alle wichtigen Informationen schon im Titel.
Dies ist das perfekte T-Shirt zum Basketball spielen: Arkham Asylum: Athletic Dept. T-Shirt. Zum einen bringt die wundervolle Farbe graumeliert alle Schweißflecken ans Tageslicht und zum anderen sieht es schon ziemlich beeindruckend aus, wenn Du in Gothams Sanatorium Nummer eins arbeitest. Die Körbe musst Du trotzdem selber werfen.
Das Highlight dieses Monats in Sachen Spielzeug und anderem Merchandise ist die Alien vs. Predator-Serie. Wem die lustigen Keksdosen nicht reichen, der kann sich über die Plüschvarianten seiner Lieblingsmonster freuen. Vor allem der Hybrid Chestburster ist eine kleine Augenweide. Was genau „disposable body“ meinen soll, müsst Ihr schon selber ausprobieren. TPB/TP: Tradepaperback
SC: Softcover
HC: Hardcover
Vol.: Ausgabe
(…): Vorherige Titel des Künstlers
MTG Folge 8: Previews 10/2004
DARK HORSE:
Das beeindruckendste Comeback dieses Monats hat Zeichner und Autor Paul Chadwick geschafft. Der Gewinner von mehreren Harvey- und Eisner-Awards kümmert sich nach sechs Jahren Abstinenz wieder um Concrete, seinen steinernen Koloss. In Concrete: The Human Dilemma bespricht Chadwick das Thema Überbevölkerung. Selbst wenn man diesem Thema nichts abgewinnen kann, sollte man sich dennoch die Zeit nehmen, denn Chadwicks Erzählungen haben ihre ganz eigene Dynamik und ihren eigenen Charme.
Auch DC will unbedingt mit neuen Titeln aufwarten. Zu diesen gehört der neue Deadshot #1, bei dem man sich überlegen muss, ob man 2,95 nur für ein Ordway-Cover ausgeben möchte. Der zweite Neustart trägt den Titel The Legion of Super Heroes #1. Mit Mark Waid, Barry Kitson und einer Horde populärer Charaktere an Bord sollte dieser Titel den gewünschten Erfolg erzielen. Der dritte Titel ist dann wirklich in der Lage, unsere Gemüter zu besänftigen: mit einer neuen Miniserie aus dem Hause „Astro City“ machen sich Kurt Busiek und Brent Anderson auf in die 70er Jahre der Superheldenstadt. Astro City: The Dark Age wird insgesamt aus vier dreiteiligen Storybögen, also insgesamt 12 Heften, bestehen.
Und wieder scheint Vertigo seinen Konkurrenten einen Schritt voraus zu sein. Mit Trigger #1 schafft es ein Comic endlich wieder, sowohl eine gute Story als auch eine überzeugende graphische Umsetzung dieser zu erschaffen. Man muss sich nur die Bilder ansehen, die der Previews mitliefert. Da sehen wir ungewöhnliche Kameraperspektiven, krank wirkende Farbspektren, Actionsequenzen und eine Narration, die das Gefühl vermittelt, selbst gejagt zu werden. Was auf den ersten Blick aussieht wie Damon Albarns Band Gorillaz im Comicformat, stellt sich beim zweiten Blick als nichts anderes dar. Mark Smith und Dan Hipp erzählen die Geschichte von The Amazing Joy Buzzards, einer Rockband, die gegen böse Dämonen kämpft und Musik macht. Um dem ganzen noch den Flair des echten Rock’n’Roll zu geben, hat man sich für das Cover keinen anderen als Jim Mahfood geholt.
Für alle die die „God’s Army“ für einen guten Film hielten – ich gehöre zu selbigen – kann es sich nur lohnen, Image’s neue Graphic Novel Ascend zu kaufen. Keith Arem und Scott Cuthbertson beschreiben die Geschichte dreier gefallener Engel, die gezwungen sind, ihr „Leben“ auf der Erde zu verbringen. Während die Engel Sebastian and Seraphine sich damit abfinden, als Menschen zu leben, sucht ihr Bruder Gideon nach einem Weg, den Himmel zu stürmen. Es langweiligt mich, über Top Cow zu schreiben. Das mag jetzt sehr harsch klingen, aber die Titel und die Charaktere sind leider irgendwo in den Achtzigern stecken geblieben. Da hilft es auch nichts, David Lapham (“Stray Bullets“) und Superman persönlich zu Rate zu ziehen. Lapham darf als Autor und Layouter bei Darkness #18 ran, während der Stählerne im Crossover Darkness/Superman auftritt.
Wie in einer schlechten Sitcom hört sich die Beschreibung von Ultimates Season 2 an: „Ein Jahr nach der Alien-Invasion werden die Dinge nun wirklich schlimm für die Ultimates; neue Kostüme und neue Mitglieder…“ Wer soll so was noch ernst nehmen? Da muss man Bryan Hitch schon eine saftige Pauschale angeboten haben, damit der den Mist zeichnet.
Hier sind wir nun an den Punkt angekommen, an dem man wirklich merkt, dass ich aus Amerika schreibe. Denn mein Comicladen hier, Green Brain (von dem es bald mehr zu hören gibt) hat diesen Comic schon länger im Programm. Skyscrapers of the Midwest #1 (AdHouse Books). Kein Wunder, wenn man im mittleren Westen, Michigan, wohnt. Es ist eine niedliche Sammlung von Minicomics, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Schön, dass es immer noch Oni Press gibt. Die Jungs und Mädchen bringen Comics raus, denen man trauen kann. Genauso auch Wet Moon GN. Der Künstler Ross Campbell (“Spooked“) beginnt seine Geschichte in einem Gothic-Setting, endet aber bei normalen Problemen: Sex, Freundschaft und Verrat. Er umwickelt dann alles noch mit etwas Netzstrümpfen und malt es mit schwarzem Lippenstift an. Der Cartoonist, der als erster etwas zum elften September und zu Präsidentenwahl 2000 gesagt hat, war Aaron McGruder. Was folgte, war ein Aufschrei und die Absage vieler Zeitungen, seinen Strip zu drucken. Dennoch hat er bei Random House eine Nische gefunden, seine Strips in gesammelter Form zu veröffentlichen: Birth of a Nation: A Comic Novel HC.
Ein Buch von Frauen über Frauen und Kunst: Scheherazade: Stories of Love, Treachery, Mothers and Monsters TP (Soft Skull Press). Megan Kelso schreitet voran und liefert ein Forum für Künstlerinnen in der Szene. Diese waren nämlich auch schon präsent, als Robert Crumb Undergroundcomics gemacht hat, und sind es auch heute noch.
). Megan Kelso schreitet voran und liefert ein Forum für Künstlerinnen in der Szene. Diese waren nämlich auch schon präsent, als Robert Crumb Undergroundcomics gemacht hat, und sind es auch heute noch.
). Megan Kelso schreitet voran und liefert ein Forum für Künstlerinnen in der Szene. Diese waren nämlich auch schon präsent, als Robert Crumb Undergroundcomics gemacht hat, und sind es auch heute noch.
Wenn Ihr Euch jetzt endlich die „Adventures of The Escapist“ durchgelesen und Euch danach sogar getraut habt, den Roman „The Amazing Adventures of Kavalier and Clay“ zu lesen, dann dürfte es für Euch kein Problem mehr sein, Michael Chabons neuestes Werk, Final Solution HC (Harper Collins), zu lesen. Andernfalls müsst Ihr zurück auf Start und zuerst oben genannte Werke lesen. Tut mir leid. Und noch eine weitere Flut an Retro-T-Shirts. Diesmal sollte man sein Augenmerk vor allem auf „America is the coolest“ (mit Captain America) und „Good Guys Get the Girl“ (mit Spider-Man) lenken. Die G.I.-Joe-T-Shirts sind mir dann doch ne Spur zu heftig.
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(…): Vorherige Titel des Künstlers
MTG Folge 7: Previews 09/2004
DARK HORSE:
Hellboy-Fans, aufgepasst! In den B.P.R.D.-Nebenserien tritt der rote Hüne zwar nicht persönlich auf, dafür stehen seine Kollegen vom „Bureau of Paranormal Research and Defense“ im Mittelpunkt. In der neuen Mini B.P.R.D.: The Dead von Mike Mignola, John Arcudi und Guy Davis erfahren wir mehr über die Herkunft des Fischwesens Abe Sapien.
Während die reguläre JLA-Serie jetzt dauerhaft von Kurt Busiek geschrieben wird, startet DC noch eine zweite monatliche Serie mit der Gerechtigkeitsliga: in JLA: Classified werden sich wechselnde Kreativteams die Klinke in die Hand geben. Das wäre nichts besonderes, aber der Auftakt stammt immerhin von Grant Morrison (“New X-Men“, „The Filth“), und bei diesem Autor darf man immer gespannt sein. Die Zeichnungen steuert Ed McGuinness (“Batman/Superman“) bei.
Rick Veitch (“Swamp Thing“, „Greyshirt“) lässt zusammen mit Zeichner Tommy Lee Edwards einen alten Helden des Charlton-Verlags wieder aufleben: The Question (in den 60er Jahren von Steve Ditko erfunden, und später von Alan Moore als Vorlage für die „Watchmen“-Figur Rorschach verwendet). Diesmal spielen die Abenteuer des Mannes ohne Gesicht in Supermans Heimatstadt Metropolis.
Vertigo bringt mit Angeltown eine 5teilige Krimiserie von Gary Phillips und Shawn Martinbrough auf den Markt. Ein schwarzer Privatdetektiv versucht in Los Angeles, einen verschwundenen Basketballstar zu finden, dessen Frau gerade ermordet aufgefunden wurde. Image wartet diesen Monat mit der Neuauflage eines Klassikers der 80er Jahre auf: American Flagg von Howard Chaykin. Die US-Regierung ist auf den Mars ausgewandert, weil auf der Erde Krieg und Zerstörung toben, und überlässt Medien und Konzernen die Kontrolle auf der Erde. Reuben Flagg, ein ehemaliger Schauspieler, versucht als „Plexus Ranger“ für Ordung zu sorgen und ist der einzige Gestzeshüter weit und breit, der so etwas wie ein Gewissen hat. Den Nachdruck der ersten 12 Hefte gibt es gesammelt in zwei Paperbacks oder einem Hardcover. Wer mehr wissen will, sollte Augie De Bliecks aktuelle Pipeline-Kolumne lesen, in der er sich ausführlich mit „American Flagg“ beschäftigt.
Es gibt diese Previews-Ankündigungen, die einem absolut nichts sagen, aber trotzdem neugierig machen. Creased ist so ein Fall. Weder der Name von Autor und Zeichner Daniel Miller noch die Inhaltsangabe, noch die Coverabbildung lassen zu, dass man sich einen Eindruck machen kann. Und dann soll man zwei Monate im Voraus blind bestellen?
Bei vielen Kritikern (v.a. in der Blogosphere) ist derzeit „She-Hulk“ der große Geheimtipp. Manchem gilt die Serie gar als das Beste, was Marvel zur Zeit veröffentlicht. Die Verkaufszahlen sind bisher allerdings nicht allzu gut. Wer also diese Mischung aus Superhelden, Ally McBeal und viel Comedy und Satire antesten und unterstützen will, sollte sich den Sammelband She- Hulk Vol. 1: Single Green Female TPB bestellen.
In ihren eigenen Serien erhalten die Avengers-Mitglieder Captain America und Iron Man jeweils eine neue Nummer 1 und dazu namhafte neue Creative Teams, die recht vielversprechend klingen: bei Iron Man sind es Warren Ellis und Adi Granov, dessen digital erstellte Bilder sehr hübsch, aber etwas statisch aussehen, bei Cap übernehmen Ed Brubaker (“Catwoman“, „Sleeper“) und Steve Epting (“El Cazador“).
Bei Atomeka Press erscheint mit Hero Squared X-Tra Sized Special #1 der neueste Streich des Teams Keith Giffen/J.M. DeMatteis. Die Schöpfer der „lustigen JLA“ und “Formerly Known as the Justice League“, die nicht mehr für DC arbeiten wollen, treiben diesmal ihre Späße mit dem Thema „Paralleluniversen“.
In der Kategorie „Wer bitte kauft denn sowas?“ gibt es diesen Monat zwei Sieger: die Nachbildung von Saurons Helm aus den „Herr der Ringe“-Filmen für schlappe 625 Dollar und die lebensgroße Spider-Man-Statue aus Plüsch(!) für 130 Dollar. TPB/TP: Tradepaperback
SC: Softcover
HC: Hardcover
Vol.: Ausgabe
(…): Vorherige Titel des Künstlers
MTG Folge 6: Previews 08/2004
DARK HORSE:
Nach dem Erfolg der neuen „Conan“-Serie nutzt man bei Dark Horse die Gunst der Stunde und veröffentlicht mit Conan and the Daughters of Midora einen gelungenen One Shot. Obwohl es sich nur um die übliche Conangeschichte handelt – Zauberer erführt hübsche Prinzessin, Conan befreit sie in einer blutigen Schlacht – ist die Kunst von Mark Texeira (“Black Panther“) ein Grund, sich den Comic trotzdem zu besorgen. Jimmy Palmiotti (“The Pro“) liefert zu diesem Spektakel die Worte.
Jetzt ist auch DC in das Manga-Geschäft eingestiegen. Etwas spät, wenn man den Spezialisten des „Comics Journal“ glauben schenken möchte, die dem Manga schon den Niedergang prophezeit haben. Mal sehen, ob sich die japanischen Zeichnungen länger halten als das Variant Cover. CMX soll wohl auch Comic heißen.
Endlich hat man sich entschieden, ein paar lose Enden zusammenzuführen. Die Geschichte des grünsten Helden im DC-Universe findet eine Zusammenfassung. Hat Hal Jordan es satt, der Spectre zu sein, und wie sehen das Kyle Rayner, Guy Gardner und die anderen Ringträger? Zu sehen im neuen Green Lantern: Rebirth #1 von Geoff Johns (“The Flash“) und Ethan van Sciver (“New X-Men“). Mit Houdini: The man from beyond GN steigt man nun auch bei Image auf die Graphic Novel um. Zum Jubiläum des Todestages des großen Entfesselungskünstlers Houdini erfindet Brian Haberlin eine Geschichte mit Charakteren wie Sir Arthur Conan Doyle, Aleister Crowley und Charles Lindbergh.
Da hat J. Michael Straczynski mal wieder auf seinen Kalender geschaut und festgestellt, dass in Amerika ja bald wieder Wahlen sind. Dabei scheint ihm entgangen zu sein, dass seine Leser schon etwas länger auf den neuesten Teil von Rising Stars warten. Na ja, jetzt sind sie ja wieder da und wählen gleich auch noch einen von ihnen zum neuen Präsidenten.
Happy Birthday, Wolverine. Der Mann, dessen wirkliches Alter wir wohl nie erfahren werden – außer, es würde die Verkaufszahlen von Marvel steigern – wird 30. Deshalb tritt er jetzt in jedem Marveltitel auf. Das war wohl etwas übertrieben, doch die Cover versprechen mysteriöse Geheimnisse und neue Charaktere.
Was geht in dem Hirn von Mike Allred (“Madman“) wirklich vor? Kann sich ein Comiczeichner wirklich das gesamte Buch der Mormonen vornehmen? In den ersten Band von The Golden Plates #1 (AAA Pop Comics) hat Allred vor allem archäologische und historische Anekdoten eingebaut, um die Geschichte interessant sowohl für Insider als auch für Neulinge zu machen.
Burlyman Entertainment heißt die Firma der Wachowski-Brüder. Und deshalb schreiben dort auch nur die Macher von „The Matrix“ ihre Comics. Von den Schöpfern von Doc Frankenstein ist nur noch Zeichner Steve Skroce geblieben. Zusammen gehen die vier auf eine Tour de Force durch eine monsterverseuchte Welt.
Der wohl intimste Einblick in das Leben vom Traumkönig Neil Gaiman. Eingeleitet durch die Sängerin Tori Amos beginnt das von Fantagraphics herausgegebene Hanging out with the Dream King SC. Das 280 Seiten-Monstrum beinhaltet Interviews und unveröffentlichte Zeichnungen von Gaimans Kollaborateuren. Das Buch enthält vor allem aber das exklusive Interview mit den „Sandman“-Mitentwicklern Sam Kieth und Mike Dringenberg.
Das Cover des Trade Paperbacks Crpyto Zoo (King Hell Press ) sagt schon alles: eine Micky Maus, deren Innerstes nach Außen gekehrt ist. Hinzu kommt auch die typische Unendlichkeitsschleife. Dies sind die Hauptthemen in der dritten und letzten Sammlung von Rick Veitchs „Rare Bit Fiends“. Hierbei handelt es sich um sehr absurde Traumaufzeichnungen in Comicform. Der einzige, von dem man jeden Monat etwas Neues in dieser Ecke erwarten darf, ist Kevin Smith. Diesmal ist es ein Werbeplakat für Nails. Nails ist die neue Zigarettenmarke, die wie Blei in der Lunge liegt. Und wie in der berühmten Werbekampagne für Milch fragt Smith: Got Nails?
Pokern wie die Profis. Mit diesem Wahlspruch ködert der Endless Games Verlag seine Kunden. Das Spiel Texas Hold’em ist für 2 bis 10 Spieler, die sich im Bluff und Gegenbluff versuchen wollen. Einen Cowboyhut und passenden Gürtel müsst Ihr Euch schon selber mitbringen.
TPB/TP: Tradepaperback
SC: Softcover
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Vol.: Ausgabe
(…): Vorherige Titel des Künstlers
MTG Folge 5: Previews 07/2004
DARK HORSE:
Passend zum demnächst auch in Deutschland startenden Filmauftakt des roten Giganten bringen Mike Mignola und Dark Horse gleich eine Reihe von Hellboy-Comics heraus. Zu diesen gehört auch Hellboy: Weird Tales Volume Two TPB. Die hier gesammelten vier Ausgaben – ausgeschmückt mit Namen wie John Cassaday, P. Craig Russell, Scott Morse und Evan Dorkin – sollten nicht nur Fans sondern auch Neuankömmlinge in der B.P.R.D. erfreuen.
Ähnlich wie bei Marvel haben sich auch bei DC einige treue Künstler durch ihre Beständigkeit ausgezeichnet. Zu diesen gehören Jeph Loeb und Tim Sale, die mittlerweile schon einige Superhelden unter die Lupe genommen haben. Catwoman: When in Rome #1 schließt diesmal direkt an die Erfolge von „Batman: The Long Halloween“ und „Dark Victory“ an.
Wenn das nicht Strange ist: Adam Strange #1. Je länger man sich die Titel anschaut, die DC so publiziert, desto deutlicher wird, dass man seine Talente erst einmal bei Vertigo ausprobiert. Auch Autor Andy Diggle (“The Losers“, „Swamp Thing“) musste sich erst dort beweisen, bevor man ihm einen „großen“ Titel zugesteht.
Puttin‘ the Backbone Back ist ein Art Book der anderen Art. Zeichner Jim Mahfood (“Grrl Scouts“) gibt einen kleinen Einblick in sein Werk. Von musikinspirierten Zeichnungen bis hin zu leicht pornographischem Material bietet dieses Buch alles. Es scheint im ersten Augenblick etwas ungewöhnlich, da man nicht weiß, ob man die Skizzen von Jim Mahfood wirklich als Kunst deklarieren soll. Keine neue Idee! Dennoch blieb mein Auge bei Myth Warriors einen Moment stehen. Lange genug, um auf den Namen Robert Place Napton aufmerksam zu werden. Der Autor von Mangatiteln wie „Appleseed“ und „Macross“ hat sich für Top Cow an Kampfroboter gemacht, die Göttern nachempfunden wurden. In Wirklichkeit ist es aber das Cover, das sich irgendwo zwischen Joe Madureira und Ted McKeever bewegt, aber von Francis Manapul (“Witchblade“) stammt.
Neu, neu und neu! Doctor Strange kommt den Berg hinunter. Links neben ihm geht J. Michael Straczynski (“Amazing Spiderman“) und rechts folgt ihnen Brandon Peterson. Diesen beiden Künstler folgen dem okkulten Doktor auf einem Trip durch die Berge. Strange #1.
Die Dreifaltigkeit von Marvel Knights-Neuheiten beschließt Hulk and Thing: Hard Knocks #1. Auch hier zwei Superstars: Bruce Jones (“Hulk“) und Jae Lee illustrieren eine heitere Unterhaltung zwischen den Orangen und dem Grünen. It’s Clobberin‘ Time.
Wenn einer von Euch den Film „Waking Life“ von Richard Linklater gesehen hat, weiß er genau, wie man Waterwise GN (Alternative Press) am besten beschreiben kann. Alle anderen haben es genauso schwer wie ich. Wie soll man den Comic von Joel Orff beschreiben? Eine surreale Geschichte über zwei Freunde, die auf ihrem Weg durch eine apokalyptische Welt streunen und sich dabei über die Zerbrechlichkeit der Zivilisation unterhalten.
Pünktlich zur Wahlsaison hat man sich bei Antartic Press gedacht: „Bringen wir doch ein Comic heraus, das den Amerikanern erzählt, wie man zu wählen hat.“ You can vote: Decision Battle 2004. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man die Trading Card Edition mit Karten wie „Dick Chain-Me“ bestellt.
Der Spagat zwischen einem anspruchsvollen Comic und einer niedlichen Geschichte ist dem Top Shelf Verlag wieder hervorragend gelungen. Mit der Graphic Novel Owly schafft sein Schöpfer Andy Runton einen Comic, der durch seine einfachen Linien überzeugt. Statt Worten benutzt der Künstler eine starke Symbolik.
Die Namen Neil Gaiman und Dave McKean verbindet man zusammen ja eigentlich nur mit „Sandman“. Doch hört man den Namen dieses Buches, kann man sich vorstellen, warum sich die beiden wieder einmal getroffen haben. The Day I swapped my Dad for two Goldfish HC (Harper Childrens)kommt in dieser neuen Ausgabe mit einer CD. Auf dieser CD liest Neil Gaiman selbst seine Kindergeschichte vor. Es lohnt sich schon, wenn man nur das Cover gesehen hat.
Eigentlich die Ecke für T-Shirts. Doch immer wieder siedeln sich hier Produkte aus dem Gehirn von Kevin Smith an. Ziemlich nett sind die Poster, die die Sprüche von Jay und Silent Bob einfangen. Man steht davor und braucht erst einmal ne halbe Stunde, um den Text zu lesen.
Old School T-Shirts: Superman auf blauem, rotem und grünen Grund. Sprüche wie „Superman says ‚Stay in School’“, oder „Say no to Kryptonite“. Wer sich dann noch uncool fühlt, ist selber Schuld. ABKÜRZUNGEN:
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(…): Vorherige Titel des Künstlers
